Was ist RFID und wo findet es seinen Einsatz?

Gerade in diesem Jahr haben uns viele technische Neuerungen überrascht. Ob postiv oder negativ sei vorerst dahingestellt. Interessant ist dabei wie der Fokus dabei auf die zwanghafte Neuentwicklung von Dingen liegt, statt sich auf bewährte Technik zu berufen. RFID steht für „Radio Frequency Identification“ und wurde ursprünglich entwickelt um ein Schlüsselloses digitales Zugangssystem zu schaffen. Es gibt verschiedene funktionsweisen. Die einfachste dabei ist, dass auf einem sogenannten „Tag“ eine feste Zahlenkombination gespeichert ist. Hält man diesen Tag an ein Lesegerät kann dieses den Zahlencode auslesen und durch einen Abgleich innerhalb einer Datenbank den Zahlencode einer authorisierten Person zuordnen oder eben nicht. Im ersten Moment scheint diese Technik insbesondere im Punkt Bequemlichkeit aufzuwarten. Doch im Aspekt Sicherheit steht RFID seit Einführung in schärfster Kritik, denn die Karten und Tags lassen sich oft ohne weites kopieren. Mit einem manipuliertem Lesegerät können RFID fähige Karten und Tags mit einem Abstand von bis zu 50cm gescannt und reproduziert werden. Gleichzeitig findet das technische Prinzip heute auch in Kreditkarten seinen Einsatz. Dies ermöglicht zum einen komfortables Zahlen an der Kasse durch Karte anlegen, aber ebenfalls auch die Übernahme der Karte durch Dritte, ohne dass man es mitbekommt. Schutz bieten kleine Kartenhüllen, die die Radiowellen abblocken. Dadurch entfällt ein Großteil des Risikos, da ein unauthorisierter Scan der Karte so ziemlich unmöglich wird sofern die Person die Karte nicht gerade in der Hand hält.

Wie wäre RFID für mich interessant?

Doch was soll mir das jetzt sagen? Ist RFID gar gefährlich? Nein. RFID bietet für uns die Möglichkeit dem Kunden Informationen zukommen zu lassen die über eine normale Printproduktion hinaus gehen. Es lassen sich Medieninhalte hinterlegen die den Inhalt Ihres Produktes nochmals unterstreicht, oder sie nutzen die Technik für eine Visitenkarte mit automatischer Datenübernahme auf ein Smartphone. Nahezu jedes Smartphone heutzutage unterstützt den NFC (Near Field Kommunikation) Standard, der auf RFID basiert, jedoch kaum einer nutzt die Vorzüge die das ganze mit sich bringt. In einer Visitenkarte hinterlegt, kann eine sog. vCard hinterlegt werden die durch anlegen eines Smartphones auf diesem angezeigt wird.

Doch auch in Werbemailings kann man die Technik für sich geschickt einsetzen. Man kann den Kunden dazu auffordern eine Karte mit einem NFC Chip zu scannen. Dieser könnte statt eines Zahlencodes oder einer vCard auch Links teilen. Diese Links könnten Beispielsweise zu Medien wie Videos führen in denen die Inhalte der Texte visuell dargestellt werden. Letztendlich lässt sich mit dem Konzept an sich so vieles machen, dass letztlich die Fantasie die einzige Grenze darstellt.

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