Augmented Reality nimmt Fahrt auf und reißt Betriebe aus Branchen mit, die zuvor absolut keinen Fuß in der „neuen Medienwelt“ hatten.

AR soll Informationen spannender, schneller und wirksamer übermitteln. Dazu baut AR stehts auf der bereits bestehenden Raumstruktur auf und legt ein virtuelles Bild mit transparentes Bild darüber. Das daraus resultierende Bild bestehend aus echtem Foto und virtuellen Elementen die geometrisch korrekt in das Bild berechnet werden ist uns allgemein als ein Augmented Reality Bild bekannt. Fachkreise unterscheiden zwischen echter Realität (in der wir Leben), virtueller Realitität (gänzlich digitale Welten die wir mithilfe eines „VR-Headsets“ besuchen können) und der sogenannten „Mixed Reality“. Bei der Mixed Reality gibt es zwei hauptsächliche Darstellungsformen. Die eine Variante ist in der Industrie noch Neuland. Brillen die auf halbtransparente Displays ein Bild zaubern (wie bei Microsoft Hololens) oder raffinierte Spiegelungen nutzen die ein Bild für den Träger frei in der Luft schweben lassen (wie bei Google Glass). Diese Techniken sind jedoch nicht nur neu sondern auch teuer. Beide Brillen, sowohl von Microsoft als auch Google, sind keine Schnäppchen und richten sich an Entwickler, die darauf für den kommerziellen Bereich entwickeln sollen.

Doch was ist mit den Endverbrauchern? Bleibt Ihnen die AR Erfahrung verwehrt? Nein! Auch an die Endverbraucher wurde gedacht. Wie auch bei Virtual Reality Brillen bestand der Markt zu Anfang aus Prototypen, dann aus teuren Topmodellen und schließlich hat sich die Industrie auf ein Gadget besinnt, dass uns seit geraumer Zeit nicht mehr von der Seite weicht. Die Rede ist natürlich vom Smartphone.

2014 nahm Google die Idee der VR Brille und baute Apps, die es ermöglichten das eigene Smartphone als Display, Computer und Sensor für die virtuelle Realität zu nutzen.

Bei Augmented Reality ist es ähnlich, jedoch haben hier bereits seit vielen Jahren viele Firmen versucht Ihre Technik zu etablieren. Geschafft hat es nicht wirklich jemand. Trendsetter in diesem Thema sind insbesondere IKEA und Snapchat. Und während diese beiden Namen auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben, sind Sie in der Entwicklung von AR beide ganz vorne mit dabei.

Im September dieses Jahres hat IKEA eine AR App auf den Markt gebracht, mit der es Möglich ist Möbel virtuell im Raum zu platzieren. Durch modernere Handykameras die in aktuellen Flagschiff-Modellen verbaut sind die oft aus zwei Linsen bestehen, können viele Smartphones heutzutage ein Bild mit Tiefeninformation aufnehmen. Während dies damals dadurch erzielt wurde, dass ein Bild aus mindestens 2 Positionen aufgenommen wird und anhand der Unterschiede eine geometrische Karte erzeugt wurde, können diese Kameras in einem Bild sämtliche Tiefeninformationen hinterlegen. Standardmäßig kennt man dieses Feature bei nachträglichen Schärfeverlagerungen, so wie es bspw. das iPhone 8 beherrscht.

Während IKEA zeigt wie sinnvoll AR im alltäglichen Leben sein kann, zeigt uns Snapchat wie viel Spaß uns diese Technologie bereiten kann. Die App die aus Amerika stammt und dort seit 2011 im Appstore erhältlich ist, ist eindeutig ein soziales Angebot mit dem Hauptzweck Menschen miteinander zu verbinden. Ein typischer Messenger könnte man nun meinen, doch Snapchat ist mittlerweile eine derartig umfangreiche App geworden. Viel mehr ist Snapchat eine App die zeigt, wie innovativ und ausgereift Apps sein können. Primär kommt AR bei Snapchat insbesondere bei den sog. Filtern zum Einsatz. Mit diesen kann man sein Aussehen mal mehr und mal weniger weit verändern und optimieren. Dabei ist erstaunlich wie gut die Software funktioniert. Selbst auf älteren Geräten ohne zwei Hauptkameras kann so ein erstaunlich akurates Trackingergebnis erzielt werden.

Doch wo findet sich nun der Sinn in der Druckindustrie? Es geht darum seine Botschaften zu erweitern.

AR war noch vor kurzem nicht so ausgereift und die Schritte bis heute waren eher gebrechlich. So zeigte uns bereits 2008 Nintendo im DSi AR Fähigkeiten. Benötigt wurden hierfür „AR Cards“ die Nintendo der Spielekonsole beilegten. Hat die Kameraapplikation auf dem DSi ein Muster erkannt, hat es die Verzerrung des jeweiligen Blickwinkels genutzt um darauf ein 3D Modell zu platzieren. Dieses Konzept von Augmented Reality war bis zu modernen Ablegern der Technik auch der Standard, an dem sich lange Zeit nichts änderte.

Mit dem Smartphone ergeben sich unendlich Wege es für Werbezwecke einzusetzen. Aber schamlose Werbebenachrichtigungen möchte niemand haben und schaden dem Ruf. Andererseits wäre es auch blöd auf die Integration des Smartphones zu verzichten und eine App mit dem eigenen Namen auf dem Kundensmartphone ist ein goldener Werbeplatz. So kann man ein wiederkehrendes Ereignis wie z.B. ein alljährliches Fest oder ein monatliches Mailing bestens mit AR Technik ausstatten um so das beste aus der analogen und digitalen Welt zu kombinieren.

Voraussetzung auf der analogen Seite

Die Technik benötigt Punkte an denen sie sich orientieren kann. Der einfachste Weg ist ein QR Code. Es geht aber auch weniger Auffällig. Rastererkennungen ermöglichen auch normale Bilder als Auslöser für AR Inhalte. So kann man bspw. ein Bild abdrucken und sobald man mit der passenden App das entsprechende Bild vor die Linse bekommt, wird passend darüber ein Video abgespielt, dass währenddessen laufend an den Blickwinkel angepasst wird, sodass es so wirkt als ob das abgedruckte Bild beginnen würde sich zu bewegen. Natürlich ist das Video nur auf dem Smartphone Display zu erkennen, jedoch lassen sich auch audiovisuelle Inhalte auf einem Papierflyer unterbringen.

Vorteile durch digitale Inhalte

Sie haben einen Termin bis zu welchem Sie ein Mailing versandt haben müssen, aber es fehlen noch wichtige Informationen. Die kann man bei einem Mailing ja schwierig nachreichen! Doch das können Sie. Nutzen sie bspw. eine Einladung als Träger für Ihre digitalen Inhalte kann ein Scan mit der richtigen App bspw. Ort und Zeit der Veranstaltung nennen. So könnten Sie auch kurz vor dem Event noch die Location ändern und dennoch wüssten die Gäste Bescheid. In Kombination mit einer App die sowohl das Scannen ermöglicht, als auch das darstellen eines QR Codes, gibt man dem Kunden auch gleich das geeignete Ticket für eine digitale Einlasskontrolle in die Hand.

Wenn Sie nun Interesse haben Ihre individuelle Idee mit AR Technik umzusetzen, kontaktieren Sie uns oder schicken Sie uns eine Anfrage.
Unser Team berät Sie gerne auch zu weiteren Techniktrends die Sie für sich einsetzen können!

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